Das Buch der 39 Kostbarkeiten


Die Idee für „Das Buch der 39 Kostbarkeiten“ stammt von meinem Verleger Alexander Fest, der einmal vermutete, dass es wahrscheinlich bei mir einen größeren Schatz mit älteren Texten zu heben gäbe. Ich hatte mir darüber noch nie Gedanken gemacht, aber natürlich habe ich seit 1990 eine ganze Menge geschrieben und Vieles davon auch aufgehoben.

Also bin ich auf den Dachboden gegangen und habe wochenlang gesichtet, was ich in Ordnern, Registern, Sammelmappen, Kartons und Belegexemplaren bei jedem Umzug mit mir herumgetragen habe. Und das war eine ganze Menge. Vieles habe ich in der Zeit vollkommen vergessen, einiges auch gar nicht mehr gefunden. Am Ende hatten wir einen ziemlich hohen Stapel mit Material geborgen.

Die Lektorin Ulrike Beck und ich haben alles sorgfältig gelesen und bewertet und schließlich eine Shortlist zusammengestellt. Die vorliegenden 39 Stücke sind also nur ein Bruchteil dessen, was für das Buch infrage gekommen wäre. Alle Texte wurden noch mal kritisch überarbeitet, manches umgeschrieben oder gekürzt und schließlich in eine sinnvolle Reihenfolge gebracht.
Darunter sind vier Interviews mit Vicco von Bülow, Peter Alexander, Jürgen von der Lippe und Jean-Christophe Amman, dann drei Hörspiele, die es bisher nicht in gedruckter Form gab, einige Stücke, die fürs Radio geschrieben wurden und Reportagen. Und meine allererste Kurzgeschichte, die es längst nicht mehr zu kaufen gibt.

Zur Einleitung hat Elke Heidenreich einen Text beigesteuert, der aber kein Vorwort darstellt, sondern eine Laudatio, die sie auf mich gehalten hat, wofür ich sehr dankbar bin.
 
 
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